Lolli-Test-Verfahren

Veröffentlicht am 7. Januar 2022

Das Schulministerium veröffentlichte folgende Änderung des Testverfahrens, die ab dem 10. Januar gelten wird. Durch das veränderte Verfahren müssen im Falle eines positiven Pooltests keine Einzeltests mehr am folgenden Morgen abgegeben werden und Sie als Eltern haben das Testergebnis bereits bis zum nächsten Morgen vorliegen.

Wichtig ist, dass Kinder, die genesen sind, in den ersten 8 Wochen nach der Quarantäne nicht an den Tests teilnehmen dürfen. Bei Genesenen können in Einzelfällen eine längere Zeit noch Viruspartikel nachgewiesen werden und der hoch sensitive PCR-Test immer noch zu einem positiven Pool- und Einzeltest führen kann. Deshalb bitten wir Sie, uns unbedingt zu informieren, wenn Ihr Kind an Corona erkrankt war. 

Auch geimpfte Kinder nehmen an den Tests teil. Auch wir als Lehrkräfte müssen uns wegen der Omikron-Variante wieder regelmäßig testen.

 „Geändertes Testverfahren ab dem 10. Januar 2022

Nach intensiven Verhandlungen mit den Laboren ist es uns gelungen, das Testverfahren ab dem neuen Jahr weiter im Sinne der Schülerinnen und Schüler zu optimieren. Denn es ist unser wichtigstes gemeinsames Ziel allen Schülerinnen und Schülern eine sichere Teilnahme am Präsenzunterricht zu ermöglichen.

Ich freue mich daher, Ihnen heute weitere Optimierungen des Prozesses mitteilen zu können, welche am 10. Januar 2022 in Kraft treten werden.

Die einzelnen Schülerinnen und Schüler werden zukünftig an Testtagen zusätzlich zur Probeentnahme für den Pooltest eine individuelle Lolli-Probe abgeben, die als sogenannte Rückstellprobe mit den Pools an die Labore gesandt wird. Diese wird im Falle eines positiven Pooltestergebnisses direkt durch das Labor ausgewertet. Damit wird bereits um 06:00 Uhr am Morgen nach der Pooltestung das Einzeltestergebnis aller Schülerinnen und Schüler, deren Pool positiv getestet wurde, vorliegen: Alle negativ getesteten Schülerinnen und Schüler können somit ohne Unterbrechung am Präsenzunterricht teilnehmen, ein Tag in häuslicher Quarantäne bleibt ihnen erspart. Für die Schule und die Eltern entfällt gleichzeitig der Aufwand, Einzelproben am Folgetag in der vorgesehenen Zeit an die Labore zu senden.

Eine zentrale, verfahrenserleichternde Neuerung der Rückmeldestrategie des Lolli-Testverfahrens ist, dass die Kommunikation der auffälligen Pool- und aller Einzeltestergebnisse direkt zwischen den Laboren und den Erziehungsberechtigten ablaufen wird. Die benannten Ansprechpersonen der Schulen werden auf gewohnte Weise weiterhin durch die Labore – und über deren spezifische Kommunikationsmedien wie E-Mail oder SMS – informiert.

Voraussetzung für die Einführung dieser Optimierung ist die einmalige Registrierung aller Schülerinnen und Schüler mit ihren Stammdaten sowie aktuellen Kontaktdaten der Erziehungsberechtigten bei den Laboren.“

(SchulMail des MSB NRW vom 16.11.2021)